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Tarquinius Priscus

Lucius Ampelius

Liber memorialis 17:

17 Die Könige und Heerführer der Römer. – […] Priskus Tarquinius, der den Obrigkeiten ihre Würdezeichen ertheilte. […]

Pseudo-Aurelius Victor

De viris illustribus urbis Romae 6:

6 (1) Lucius Tarquinius Priscus war ein Sohn jenes Damaratus aus Corinth, welcher, der Tyrannei des Cypselus entfliehend, nach Etrurien auswanderte. (2) Er selbst hieß [eigentlich] Lucumo und wandte sich aus der Stadt Tarquinii24 nach Rom. (3) Bei seiner Ankunft nahm ihm ein Adler den Hut vom Kopfe, flog damit in große Höhe und setzte ihm denselben dann wieder auf. (4) Seine der Vogelzeichen kundige Gemahlin Tanaquil erkannte daraus, daß ihm die Regierung prophezeit werde. (5) Tarquinius erwarb sich durch sein Geld und seine Thätigkeit großes Ansehen und auch die vertraute Freundschaft des Königs Ancus, riß aber, von diesem als Vormund seiner Kinder hinterlassen, die Regierung selbst an sich und führte sie dann so, als ob er sie mit Recht erlangt hätte. (6) Er wählte hundert Senatoren in die Curie, welche die der jüngeren Geschlechter genannt wurden, (7) verdoppelte die Zahl der Reitercenturien, deren Namen er aber nicht ändern konnte, da ihn das Verbot des Attius Navius, eines Augurs25, zurückschreckte, der die Untrüglichkeit seiner Kunst durch ein Scheermesser und einen Schleifstein erhärtete26. (8) Er bezwang die Latiner, erbaute „die größte Rennbahn“27 und führte die großen Spiele28 ein. Ueber die Sabiner und alten Latiner hielt er einen Triumph, und umgab die Stadt mit einer steinernen Mauer. (9) Seinem dreizehnjährigen Sohne schenkte er, weil er im Treffen einen Feind durchbohrt hatte, ein mit Purpur verbrämtes Kleid und ein Halsgehenke29, von welcher Zeit an dieß die Auszeichnungen freigeborner Kinder geworden sind. (10) Später wurde er von den Söhnen des Ancus durch gegen ihn gedungene Mörder verrätherisch des Thrones beraubt und getödtet.

Eutropius

Breviarium ab urbe condita 6:

6 Hierauf [J. R. 138.] erhielt den Scepter Priscus Tarquinius. Dieser verdoppelte die Zahl der Senatoren, erbaute den Circus in Rom und führte die Römischen Spiele ein, welche bis auf unsre Zeit fortdauern. Es besiegte Derselbe die Sabiner und erweiterte das Römische Gebiet durch ansehnliche Ländereien, welche er Jenen abgenommen hatte. Er war es, der zuerst einen Triumpheinzug in die Stadt hielt. Von ihm wurden Mauern und unterirdische Kanäle zu Abführung des Unraths erbaut: den Bau des Capitols begann er. Im acht und dreißigsten Jahre seiner Regierung wurde er durch die Söhne des Ancus, seines königlichen Vorgängers, ermordet.

Florus

Epitome 1,5:

5 (1) Hiernächst bewarb sich, wenn gleich von überseeischer Abkunft, unaufgefordert Tarquinius Priscus33 um den Thron, und erhielt ihn wegen seiner Thätigkeit und seinen Sitten; er hatte nämlich als geborner Korinthier34 griechischen Geist in Italiens Kunst und Sitte verwebt. (2) Dieser erhöhte die Würde des Senats durch die Anzahl seiner Mitglieder, und erweiterte die Tribus, da Attius Navius, damals der größte Vogelschauer, deren Zahl zu vermehren verbot, durch Erweiterung oder Verdoppelung der Rittercenturien.35 (3) [50] Diesen fragte der König,36 seine Kunst erprobend, ob das geschehen könne, was er jetzt in Gedanken habe. (4) Jener zog Kunde von den Vögeln ein, und gab zur Antwort, es könne geschehen: „Nun ja,“ sprach er, „ich hatte mir gedacht, ob nicht jener Wetzstein mit einem Scheermesser könne zerschnitten werden.“ Da sprach der Augur: „Nun das kannst du auch;“ und so zerschnitt er ihn. (5) Von da an war den Römern das Augurat heilig. Tarquinius war im Krieg nicht minder thätig, wie im Frieden. Denn er unterjochte nach vielen Kämpfen zwölf Tuscische Volksstämme. (6) Von diesen kommen die Gewaltstäbe, die Trabea,37 die Curulischen Stühle,38 die Ringe,39 der Pferdeschmuck,40 [51] die Paludamente,41 die verbrämte Toga,42 dorther der Triumph auf goldenem Viergespann,43 die gestickte Toga, [52] die bepalmte Tunika;44 dorther endlich alle Zierden und Ehrenzeichen, von welchen Roms Herrscherwürde erglänzt.

Epitome 1,8,5:

8 […] (5) Ferner des Tarquinius Pracht- und Ehrenzeichen – welche Würde gaben sie dem herrschenden Volke durch ihr Aeußeres!65

Rufus Festus

Breviarium 2:

2 […] (2) Innerhalb zweihundertdreiundvierzig Jahren regierten zu Rom der Zahl nach sieben Könige. Romulus regierte siebenunddreißig Jahre: sodann, je Einer fünf Tage, Senatoren Ein Jahr lang: hierauf Numa Pompilius dreiundvierzig, Tullus Hostilius zweiunddreißig, Ancus Marcius vierundzwanzig, Tarquinius Priscus siebenunddreißig, Servius Tullius vierundvierzig, Tarquinius Superbus fünfundzwanzig Jahre, worauf er vertrieben wurde. […]

Highlights

  • Anonyme Kaisergeschichte
  • Sueton: Kaiserbiographien
  • Curtius Rufus: Geschichte Alexanders des Großen

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