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Einleitung

[86] Sextus Rufus (nach Andern Rufus Festus) lebte in der Mitte und zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts nach Chr Geb. Er soll ansehnliche Staatsämter, namentlich das Proconsulat bekleidet haben: doch fehlen hierüber zuverläßige Nachrichten.

Die Vorrede gedenkt auch des mit den Gothen geschlossenen Friedens. Da dieser in das Jahr 369 fällt, so erhalten wir für die Abfassungszeit der Schrift wenigstens die angeführte Aufklärung, daß unser Verfasser nicht vor dem genannten Jahre könne geschrieben haben.

Nach der Vorrede wurde er von Kaiser Valens zur Abfassung seines Werkes veranlaßt; und eben diesem Fürsten, dessen Regierungszeit mit dem Jahre 363 beginnt, ist dasselbe auch gewidmet.

[87] Ein besondrer innerer Gehalt wird sich wohl schwerlich von einer schriftstellerischen Arbeit erwarten lassen, die in neunundzwanzig kurzen Capiteln die Geschichte der auswärtigen Verhältnisse Rom’s von Romulus bis auf den Kaiser Jovianus abhandelt. Indessen ist die Darstellung der allmähligen Vergrößerung Rom’s mit einzelnen Ausnahmen genau und treu. Ja der Verfasser hat zuweilen Gelegenheit gehabt, einige Ereignisse, insbesondere Schlachten und Heereszüge der späteren Zeit, umständlich zu schildern.

Die Schreibart ist zwar nicht frei von den Flecken des Zeitalters, welchem Rufus angehört, jedoch im Ganzen nicht unedel. Auch ist unsrem Schriftsteller ein höheres Gefühl für die Größe seines Volks und lebhafter Eifer für eine würdige Haltung desselben eigen.

Der Uebersetzung wurde hauptsächlich Tzschucke’s Ausgabe (Leipzig 1793) zu Grunde gelegt.

Highlights

  • Anonyme Kaisergeschichte
  • Sueton: Kaiserbiographien
  • Curtius Rufus: Geschichte Alexanders des Großen

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