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1. Buch

Übersetzung

Zueignung an Kaiser Valens

[10] Dem Selbstherrscher und zu allen Zeiten geheiligten Kaiser Valens dem Großen. Deinem gnädigen Willen gemäß habe ich die Römische Geschichte von Erbauung der Stadt bis auf unsre Zeit mit ihren bedeutenderen kriegerischen und bürgerlichen Thatsachen der Zeitfolge nach in einem kurzen Umrisse summarisch zusammengestellt. Auch die ausgezeichneten Erscheinungen im Leben der Kaiser habe ich beigefügt, und so wird der erleuchtete Blick deines erhabenen Geistes wohl nicht ohne Wohlgefallen, wahrnehmen, daß die Großthaten der berühmtesten Männer, in der Verwaltung des Staates von dir wiederholt worden seyen, ehe du dieselben durch schriftliche Denkmale kennen lerntest.1

1 (1) [11] Das Römische Reich, welches an unscheinbarem Ursprunge und ausgebreitetem Wachsthum vor beinahe allen Staaten seit Menschengedenken sich auszeichnet, verdankt dem Romulus seine Gründung. Es war Dieser ein Sohn der Vestalin Rea Sylvia, und in so fern er in der öffentlichen Meinung dafür galt, des Mars. Er hatte einen Zwillingsbruder, Remus. (2) Während er unter Hirten ein Kriegerleben führte,2 gründete er in seinem achtzehenten Jahre eine kleine Stadt auf dem Palatinischen Berge. Es geschah Letzteres am 21. April im dritten Jahre der sechsten Olympiade,3 oder, auf dem Grunde einer Durchschnittsberechnung, im 394sten Jahre seit der Zerstörung Troja’s.4

2 (1) Nachdem er die Stadt erbauet hatte, welcher er nach sich den Namen Rom gab, verrichtete er ungefähr folgende Thaten. Er nahm eine große Anzahl der Bewohner benachbarter Gegenden in seinen Staat auf: von den Aelteren wählte er hundert aus, um sie bei allen Unternehmungen zu Rathe zu ziehen. Sie erhielten von ihm um ihres Alters willen den Namen Senatoren [Rath der Alten]. (2) Da es nun aber ihm und seinem Volke an Frauen fehlte; so lud er die in [12] Rom’s Nähe wohnenden Völkerschaften zu öffentlichen Spielen ein, und ließ ihre Jungfrauen rauben. Diese Gewalthandlung gegen die Geraubten führte zu Kriegen, in welchen Romulus siegte, und zwar namentlich über die Cäninenser, Antemnaten, Crustuminer, Sabiner, Fidenaten, Vejenter, lauter Gemeinden, welche Rom umgeben. Romulus verschwand bei einem plötzlich ausgebrochenen Ungewitter,5 und zwar im sieben und dreißigsten Jahre seiner Regierung. Man glaubte nun, er sey in den Kreis der Götter versetzt worden; und so wurde er vergöttert. (3) Zu Rom aber geboten nun Senatoren, je alle fünf Tage abwechselnd, und es dauerte diese Regierungsweise gerade ein Jahr.

3 Jetzt [J. 39. n. Roms Erb.] wurde Numa Pompilius zum König gewählt. Dieser führte zwar keinen Krieg, aber dem Gemeinwesen nützte er nicht minder, als Romulus. Denn er gab den Römern, welche, weil kriegerische Fehden ihnen zur Gewohnheit geworden, in den Ruf von Räubern und Halbbarbaren gekommen waren, Gesetze und Sitten. Numa setzte auch die Eintheilung des Jahres in zehen Monate fest, während vorher aus Mangel an einer Zeitrechnung die größte Verwirrung in diesem Punkte herrschte. Ferner stiftete er zu Rom unendlich viele Feste und Tempel. Er starb an einer Krankheit im drei und vierzigsten Jahre seiner Regierung.

4 Auf Numa folgte [J. R. 82.] Tullus Hostilius. Dieser erneuerte die Kriege, unterwarf die Albaner, deren Heimat [13] 12 Meilen von Rom6 liegt, und besiegte im Kriege die Vejenter und Fidenaten, von denen die ersteren 6, die anderen 18 Meilen von Rom entfernt wohnen. Die Stadt erweiterte er, indem er den Cölichen Berg in ihren Umkreis zog. Nach einer Regierung von dreißig Jahren wurde er vom Blitze getroffen und verbrannte mit seinem Hause.

5 Nach Tullus übernahm [J. R. 114.] Ancus Martius, ein Tochtersohn des Numa, die Regierung. Er focht gegen die Latiner. Den Aventinischen Berg und den Janiculus verband er mit der Stadt. Bei der Tibermündung am Meere erbaute er die Stadt Ostia, 16 Meilen von Rom entfernt. Im vier und zwanzigsten Jahre seiner Regierung starb er an einer Krankheit.

6 Hierauf [J. R. 138.] erhielt den Scepter Priscus Tarquinius. Dieser verdoppelte die Zahl der Senatoren, erbaute den Circus in Rom und führte die Römischen Spiele ein, welche bis auf unsre Zeit fortdauern. Es besiegte Derselbe die Sabiner und erweiterte das Römische Gebiet durch ansehnliche Ländereien, welche er Jenen abgenommen hatte. Er war es, der zuerst einen Triumpheinzug in die Stadt hielt. Von ihm wurden Mauern und unterirdische Kanäle zu Abführung des Unraths erbaut: den Bau des Capitols begann er. Im acht und dreißigsten Jahre seiner Regierung wurde er durch die Söhne des Ancus, seines königlichen Vorgängers, ermordet.

7 Nun kam Servius Tullius zur Regierung. [J. R. 176.] Er war der Sohn einer Frau von vornehmer Abkunft, welche [14] jedoch eine Kriegsgefangene war und Sklavendienste versah. Er unterjochte die Sabiner, verband 3 Berge, nämlich den Quirinal, Viminal und Esquilinus mit der Stadt, und zog Gräben um die Mauer. Er war der erste, der die öffentliche Schätzung anordnete, eine in der damaligen Welt ganz neue Erscheinung. Als denn nun zu Rom eine allgemeine Volkszählung statt hatte, ergab sich nach Köpfen eine Zahl von 83,000 Römischen Bürgern sammt Denen, welche auf dem Lande lebten. Im fünfzehenten Jahre seiner Regierung wurde er auf eine schändliche Art von seinem Tochtermann Tarquinius, einem Sohne seines Regierungsvorgängers, und der eigenen Tochter, welche Jener zur Gemahlin hatte, ermordet. [J. R. 220.]

8 (1) Lucius Tarquinius Superbus, der siebente und letzte König, besiegte die Volsker, eine Völkerschaft am Wege nach Campanien, nicht ferne von Rom. Gabii and Suessa Pometia zwang er zur Unterwerfung: mit den Tuskern schloß er Frieden und erbaute den Tempel des Jupiter auf dem Capitol. Späterhin verlor er während der Belagerung von Ardea, einer Stadt, 18 Meilen von Rom, die Krone. (2) Es hatte nämlich ein Sohn des Königs, der auch Tarquin der Jüngere hieß, eine Frau von hohem Range und zugleich von den reinsten Sitten, Lucretia, die Gemahlin des Collatinus, entehrt. Diese aber gab sich im Angesichte ihres Mannes, Vaters und ihrer Freunde den Tod, nachdem sie ihnen ihre Schande geklagt hatte. Wegen dieses Vorganges regte Brutus, obwohl ein Verwandter des Tarquin, das Volk auf, und entriß dem Tarquin den Scepter. (3) Bald verließ ihn auch das Heer, mit welchem der König persönlich Ardea belagerte, [15] und als Dieser vor die Stadt Rom kam, fand er die Thore verschlossen, und wurde nicht eingelassen. So mußte er sich mit Gemahlin und Kindern nach einer Regierung von fünf und zwanzig Jahren flüchten. Also regierten innerhalb zweihundert drei und vierzig Jahren 7 Könige über Rom, dessen Gebiet damals, wenn man das Höchste annimmt, sich kaum über 15 Meilen erstreckte.

9 (1) Nun begann man [J. R. 245. v. Chr. 509.] statt des bisherigen Einen Königs zwei Consuln zu wählen, damit, bei gleicher Machtvollkommenheit, der Eine dem Andern Einhalt thun möchte, wenn etwa Einer Böses thun wollte. Zugleich fand man für gut, ihnen die Führung des Staatsruders nur je auf Ein Jahr zu übergeben, damit sie, im voraus gewiß, nah einem Jahr in den Privatstand zurücktreten zu müßen, durch den längeren Besitz der Gewalt nicht allzu übermüthig werden, sondern immer den Bürgern freundlich bleiben möchten. (2) Sonach wurden, im ersten Jahre nach Vertreibung der Könige, Consuln, Lucius Junius Brutus, der zur Entfernung Tarquin’s am meisten beigetragen hatte, und Tarquinius Collatinus, Lucretia’s Gemahl. (3) Letzterem wurde jedoch die übertragene Würde alsbald wieder abgenommen: denn man hatte den Beschluß gefaßt, das Niemand, der den Namen Tarquin führte, fortan in der Stadt bleiben dürfe. (4) Es verließ also Collatinus mit seinem gesammten Vermögen Rom, und an seine Stelle trat in’s Consulat Valerius Publicola. (5) Jedoch erregte der vertriebene König Tarquin einen Krieg wider Rom, und focht, von vielen Völkerschaften unterstützt, um die Wiedereinsetzung auf den Thron.

10 (1) [16] Im ersten Treffen fielen der Consul Brutus und Aruns, ein Sohn Tarquin’s, Einer durch des Andern Hand. Brutus aber wurde von den Römischen Frauen als Vertheidiger ihrer Ehre, wie ihr gemeinsamer Vater, ein Jahr betrauert. (2) Valerius Publicola wählte sich nun zum Amtsgenossen Lucretius Tricipitinus, den Vater der Lucretia: nachdem Dieser an einer Krankheit gestorben war, nahm er abermals einen Mitconsul an, Horatius Pulvillus. (3) So sah das erste Jahr 5 Consuln, indem Tarquinius Collatinus um seines Namens willen die Stadt verlassen hatte, Brutus im Gefecht umgekommen und Spurius Lucretius an einer Krankheit gestorben war.

11 (1) Im zweiten Jahre trug Tarquin, um den Thron wieder zu gewinnen, abermals die Waffen gegen Rom, unterstützt von Porsenna, dem Könige Tusciens. Wirklich hätte er beinahe die Stadt eingenommen: doch wurde er auch diesesmal besiegt. (2) Im dritten Jahre nach Vertreibung der Könige verfügte sich Tarquin nach Tusculum.7 Denn er sah, daß der Thron doch für ihn verloren sey: auch versagte ihm Porsenna, der seinerseits mit den Römern Frieden geschlossen hatte, weiteren Beistand. In jener von Rom nicht sehr fernen Stadt lebte er mit seiner Gattin als Privatmann vierzehen Jahre, bis in’s höhere Alter. (3) Im vierten Jahre nach Vertreibung der Könige wurden die Latiner in einem wider Rom begonnenen Kriege besiegt und ein Triumph über sie gehalten. (4) Im fünften Jahre starb jener Valerius, der Amtssgenosse des Brutus, der viermal Consul gewesen, eines natürlichen [17] Todes. Er war so arm, daß vom Volke zur Bestreitung der Begräbniskosten Geld zusammengeschossen werden mußte. Auch ihn, wie Brutus, betrauerten die Frauen ein Jahr.

12 (1) Im neunten Jahre nach Vertreibung der Könige [J. R. 253.] geschah es, als der Tochtermann Tarquins, um sich für die seinem Schwiegervater widerfahrenen Unbilden zu rächen, ein mächtiges Heer aufgeboten hatte, zu Rom eine neue Würde geschaffen wurde. Es stand diese über dem Consulate und hieß Diktatur. In demselben Jahre wurde auch ein Befehlshaber der Reiterei bestellt, welcher unter den Befehlen des Diktators stehen sollte. (2) Das Wesen der alten Diktatur hat die höchste Aehnlichkeit mit derjenigen Regierungsform und Machtvollkommenheit, in deren Besitz Deine erhabene Person sich befindet: zumal da auch Augustus Oktavianus, von welchem späterhin die Rede seyn wird, und vor ihm Cajus Cäsar unter dem Namen und in der Würde von Diktatoren den Staat leiteten. (3) Uebrigens war der erste Römische Diktator Lartius, so wie der erste Befehlshaber der Reiterei Spurius Cassius.

13 Im sechzehenten Jahre nach Vertreibung der Könige erhob das Volk von Rom, unter dem Vorgeben, durch den Senat und die Consuln bedrückt zu werden, einen Aufstand. Damals gab es sich auch durch eigene Wahl Volkstribunen, als Richter und Vertreter seiner Angelegenheiten, so wie zur Wahrung seiner Rechte gegenüber von dem Senate und den Consuln. [J. R. 260.]

14 Im folgenden Jahre erneuerten die Volsker den [18] Krieg, wurden aber in einem Treffen besiegt und verloren Corioli, ihre ansehnlichste Stadt.

15 (1) Im achtzehenten Jahre nach Entfernung der Könige wurde Quintus Marcius, eben der Feldherr, welcher Corioli die Volskische Stadt erobert hatte, aus Rom verwiesen. Ergrimmt begab er sich zu eben diesen Volskern, erhielt Unterstützung gegen die Römer, (2) und schlug diese zu wiederholten Malen. Ja er rückte bis auf 5 Meilen gegen die Stadt heran, und war im Begriff, seine Heimath feindlich zu belagern: denn er wies die Friedensunterhändler ab. Da erschienen seine Mutter Veturia und seine Gemahlin Volumnia weinend und fürbittend aus der Stadt vor ihm, und hiedurch gerührt führte er das Heer zurück. (3) Er war also der Zweite nach Tarquinius, welcher als Feldherr gegen das Vaterland auftrat.

16 (1) Unter dem Consulate des Cäso Fabius und Titus Virginius [276. n. Erb. R. 476. v. Chr.] unternahmen 300 Edle aus dem Fabischen Geschlecht allein einen Krieg gegen die Vejenter und gaben dem Senat und Volke die Zusage, die ganze Fehde für sich zu beenden. (2) So zogen sie denn aus, aber es geschah, daß dieses ganze adelige Geschlecht, von dem jeder Einzelne der Anführer eines großen Heeres zu seyn verdient hätte, in Einer Schlacht zu Grunde ging. (3) Nur Ein Glied blieb von der ganzen so großen Familie übrig, ein Knabe, der seiner Jugend wegen nicht hatte in’s Feld geführt werden können. Nach diesem Vorgang wurde in der Stadt eine Schätzung veranstaltet, bei welcher den Köpfen nach 119,319 Bürger gefunden wurden.

17 Im folgenden Jahre wurde das Römische Heer, auf dem Berge Algidus, ungefähr 12 Meilen von der Stadt, [19] eingeschlossen: da wurde in der Person der Lucius Quinctius Cincinnatus ein Diktator aufgestellt. Es besaß Dieser ein Gütchen von 4 Morgen, welches er mit eigenen Händen zu bebauen pflegte. Da man ihn an der Arbeit und am Pfluge traf; so wischte er sich den Schweiß ab, nahm die Toga prätexta8 an, schlug die Feinde und befreite das Heer.

18 Im Jahr 302 nach Erbauung der Stadt, trat in der Consularregierung eine Unterbrechung ein, und statt zweier Consuln wurden die höchsten Gewalten 10 Männern anvertraut, unter dem Namen von Decemvirn. Ihre Verwaltung im ersten Jahre war gut. Im zweiten Jahre machte Einer von ihnen Appius Claudius einen Anschlag auf die Unschuld der Tochter eines gewissen Virginius, der in dem Heere schon einen ansehnlichen Rang hatte, und damals auf dem Berge Algidus gegen die Latiner zu Felde lag. Um nun seine Tochter vor Entehrung durch den Decemvir zu bewahren, erstach sie ihr Vater und erregte nach seiner Rückkehr zum Heer einen Aufstand. Die Decemvirn wurden nun der obersten Gewalt entsetzt und verurtheilt.

19 Im Jahre 315 nach Erbauung der Stadt erhoben die Fidenaten wieder Krieg gegen die Römer. Sie wurden unterstützt von den Vejentern und dem Könige der Letzteren, Tolumnius. (Der Sitz dieser beiden Völkerschaften ist der Stadt so nahe, daß die Fidenaten nur 6, die Vejenter nur 18 Meilen entfernt wohnen.) An Diese schloßen sich auch die [20] Volsker an. Allein sie wurden vom Diktator Mamerkus Aemilius und dem Anführer der Reiterei Lucius Quinctius Cincinnatus besiegt, und verloren noch überdieß ihren König. Fidenä wurde eingenommen und zerstört.

20 (1) Zwanzig Jahre darauf traten die Vejenter abermals im Felde auf. Als Diktator wurde gegen sie geschickt Furius Camillus, welcher sie zuerst in offener Schlacht besiegte, dann nach langer Einschließung, ihre Stadt, die älteste und reichste in Italien, eroberte. [J. R. 359.] Nach dieser nahm er auch Falisci ein, einen nicht weniger angesehenen Ort. Allein er zog sich üble Nachreden zu, als hätte er die Beute ungerecht vertheilt. Darob wurde er verurtheilt und aus der Stadt verwiesen. (2) Alsbald zogen die Senonischen Gallier vor die Stadt, schlugen die Römer 11 Meilen von Rom bei dem Fluß Allia, verfolgten sie und besetzten sogar die Stadt: Nichts konnte vertheidigt werden, als das Capitol. Nachdem sie dieses lange schon eingeschlossen hatten und die Römer bereits durch Hunger litten, wurden die Gallier von Camillus, der als Verbannter in einer benachbarten Stadt sich aufhielt, überfallen und erlitten eine empfindliche Niederlage. (3) Jedoch empfingen sie nach diesem Vorfalle noch Gold, damit sie die Einschließung des Capitols aufgäben und zogen nun ab: allein Camillus setzte ihnen nach, und schlug sie so nachdrücklich, daß er sowohl das Gold, welches ihnen gegeben worden war, als alle kriegerischen Feldzeichen, welche sie genommen hatten, wieder zurückbrachte. So feierte Dieser zum drittenmal einen Triumpheinzug in die Stadt, und erhielt den Namen „zweiter Romulus,“ selbst auch als ein Erbauer der Stadt geachtet.

Anmerkungen

1 Man hat die Aechtheit dieser Vorrede um ihres Tons und einzelner Ausdrücke willen bezweifelt: indeß ist der Ton dem ganzen Zeitalter angemessen und die einzelnen, zweifelhaften Ausdrücke finden sich im Verlaufe des Werkes wiederholt.

2 latrocinari nach seiner ursprünglichen Bedeutung Lohndienste thun, namentlich als Soldat.

3 754. vor Chr. Geb.

4 Die gewöhnliche Meinung setzt die Zerstörung Troja’s in das J. 1184. vor Chr., also 430. Jahre vor der Erbauung Rom’s.

5 Bekannt ist die alte Vermuthung, daß Romulus von den Senatoren in die Mitte genommen, und wegen seiner Gewaltthätigkeit ermordet worden sey.

6 Etwa 2⅖ geographische Meilen: da eine Römische Meile = 1997/10000 einer geographischen beträgt.

7 Ein kleiner Ort in Latium: jetzt Fraskati.

8 Die Toga, das Römische Obergewand. Obrigkeitliche Personen trugen es mit Purpurstreifen verbrämt. Die Insignie einer Würde wird hier, wie öfters, für die Würde selbst genannt.

Highlights

  • Anonyme Kaisergeschichte
  • Sueton: Kaiserbiographien
  • Curtius Rufus: Geschichte Alexanders des Großen

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