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Einleitung

Ueber Herodian und sein Werk

[IX] Herodian gehört zu der nicht geringen Zahl alter Schriftsteller, deren Lebensbeschreibung ein neuerer Biograph mit dem Geständniß beginnen muß: daß wir davon eigentlich so gut wie nichts wissen.

Für das Wenige, was sich über seine Lebensverhältnisse herausbringen läßt, ist sein Geschichtswerk überdieß die einzige Quelle. Und diese Quelle hat der große Friedrich August Wolf in seiner vortrefflichen Vorrede zu dem von ihm durchgesehenen Textabdrucke, den ich neben der Bekkerschen Ausgabe meiner Uebersetzung zu Grunde gelegt habe, so vollständig ausgebeutet, daß kaum noch eine geringe Nachlese übrig bleibt.

Daß uns weder Geburts- noch Todesjahr Herodian’s ausdrücklich überliefert sind, daran ist freilich weniger gelegen, denn dieser Mangel läßt sich, wie wir bald sehen werden, ersetzen. Viel unangenehmer ist es dagegen, daß uns sogar sein Vaterland und Geburtsort und alle seine sonstigen Lebensverhältnisse und literarischen Arbeiten so [X] gut wie völlig unbekannt sind. Denn was er selbst darüber mittheilt ist mehr als unzureichend. Er legt nämlich in der seinem Werke vorausgeschickten Einleitung Nachdruck auf den Umstand: daß er nicht die Geschichte fernentlegener alter Zeiten, sondern die Geschichte seiner Zeit schreibe, daß also viele lebende Zeitgenossen im Falle seien ihn kritisiren zu können. Die Regierungsgeschichte Kaiser Marc Aurel’s fand er, wie er sie hinzufügt, von vielen gelehrten Männern ausführlich beschrieben. Die merkwürdige Zeit aber der sechzig Jahre nach Marc Aurel, welche er selbst mit Bewußtsein durchlebte, schien ihm keineswegs genau und ausführlich dargestellt zu sein; und dies bewog ihn zu dem Entschlusse, die Geschichte der Kaiser nach Marc Aurel bis auf den dritten Gordian zu schreiben, und zwar so, „wie er sie als Augen- und Ohrenzeuge, und zum Theil selbst als Mitwirkender in seiner Lebensstellung als städtischer, sowie als kaiserlicher Beamter1, während eines langen Lebens erlebt habe.“

Wir haben es also nach seiner eigenen Versicherung mit einem historischen Schriftsteller zu thun, der nicht bloßer Stubengelehrter oder auch nur überhaupt Schriftsteller von Fach, sondern ein Mann war, der verschiedene öffentliche Aemter und kaiserliche Beamtenstellen bekleidet hat, und zwar solche, die ihm seiner Meinung nach ein gewisses Recht geben, seine durch solche Stellungen gewonnene Einsicht in den Hergang vieler wichtigen Zeitereignisse geltend zu machen. Freilich erfahren wir nicht, welche Aemter, an welchen Orten und unter welchen Kaisern er verwaltet habe. Doch glaube ich annehmen zu dürfen, daß er vorzugsweise unter Alexander Severus in Staatsdiensten thätig gewesen ist. Daß er von Rang und Würde seiner Lebensstellung nicht, wie Diocassius, als dessen Fortsetzer er mit seinem [XI] Geschichtswerke gelten kann, viel Aufhebens macht, beweist nicht, daß die Aemter, welche er bekleidete, völlig unbedeutend waren. Denn Herodian ist zu ehrlich und wahrheitsliebend, um einen Zweifel an seiner ausdrücklichen Versicherung zu gestatten, daß gerade jene seine verschiedenen öffentlichen Dienststellungen den Einblick in das Getriebe der Begebenheiten seiner Zeit wesentlich gefördert hätten.

Das Geburtsjahr unsers Historikers fällt etwa in die Mitte der neunzehnjährigen Regierung Kaiser Marc Aurel’s (161–180 nach Chr.), den er immer nur schlechtweg Marcus nennt. Dies Resultat gewinnen wir aus folgender Betrachtung. Er selbst sagt, daß der Zeitraum, welchen er schildern will, also die Regierungen der Kaiser vom Tode Marc Aurel’s bis auf den dritten Gordian, sechzig Jahre umfasse2. Diese Angabe trifft ziemlich genau mit unserer Chronologie zusammen, die vom Tode des Kaiser Marc Aurel bis zum Regierungsantritt Gordians etwa 59 Jahre zählt. Da er nun wiederholt versichert: daß er diese sechzigjährige Kaisergeschichte nur schreiben wolle, „weil er sie selbst erlebt habe“, so können, ja müssen wir annehmen, daß er bei dem Tode Kaiser Marc Aurel’s mindestens zehn Jahre alt, und daß er mithin, als er sein Werk begann, ein Greis von mindestens siebzig Jahren war. Denn nur ein solcher kann von sich behaupten, daß er einen Zeitraum von sechzig Jahren mit Bewußtsein durchlebt habe. Für dieses Lebensalter von siebzig Jahren, in welchem er sein Werk begann, spricht auch noch ein anderer Umstand, welcher genauer betrachtet, zugleich eine bisher von allen Herausgebern und Uebersetzern verworfene Lesart als richtig erscheinen läßt. Am Ende des zweiten Buches nämlich entschuldigt Herodian seine Kürze in Bezug auf gewisse Parthien der Geschichte von Severus Feldzuge gegen Niger, damit, daß dieser Feldzug bereits viele spezielle Darsteller [XII] in Prosa und Versen gefunden habe, und daß überhaupt eine solche Ausführlichkeit nicht zu seiner Aufgabe gehöre, die sich darauf beschränke, „die Regierungsgeschichte und Thaten vieler Kaiser, so viel er deren selbst in siebzig Jahren kennen gelernt habe, übersichtlich zu beschreiben“. Man hielt bisher allgemein diese „siebzig“ Jahre für einen Schreib- oder Flüchtigkeitsfehler unsres Schriftstellers, und korrigirte sie im Rückblick auf seine eigene Angabe zu Anfange des ersten Buchs (I, 1.), in „sechzig“. Mit Unrecht! Vielmehr nennt Herodian hier nur seine eigene wirkliche Lebenszeit, in welche die von ihm behandelten Kaiserregierungen fallen. Diese Erklärung scheint mir natürlicher und gerechter, als die Annahme eines Flüchtigkeitsfehlers für eine Zeitangabe, über welche sich auch der flüchtigste Schriftsteller kaum irren kann, wenn er überhaupt bei gesundem Verstande ist.

Wenn also Herodian, wie wir sehen, erst nach dem Regierungsantritt des minderjährigen Gordianus III., also etwa im Jahre 239 unserer Zeitrechnung, sein Geschichtswerk begann, so dürfen wir als sein Geburtsjahr das Jahr 169 v. Chr. annehmen. Unter Commodus war er ein junger Mensch, daher die Ausführlichkeit, mit der er in der Erinnerung an seine Jugendeindrücke – denn er befand sich damals aller Wahrscheinlichkeit nach in Rom – des Kaisers fabelhafte Jagdkunststücke und anderweitige Schaustellungen beschreibt. Die Regierung des dritten Gordian’s hat er schwerlich überlebt, und jedenfalls die Zeiten des Decius und Gallienus nicht mehr gesehen3.

Von Herkunft war er ein Grieche, deren damals eine ungeheure Masse in Rom lebten, zumal Gelehrte, Literaten und Schriftsteller aller Art, welche besonders durch die literarischen Neigungen des selbst schriftstellernden und philosophirenden4 Kaisers Marc Aurel nach Rom gelockt worden [XIII] waren. Unter diesen letzteren befand sich auch der berühmte Grammatiker Herodianus, der des Kaisers besondere Gunst gewann, das römische Bürgerrecht und den römischen Geschlechtsnamen Aelius von demselben erhielt. Es ist mehr als wahrscheinlich, daß dieser ausgezeichnete Gelehrte zu der Zahl derjenigen Männer von wissenschaftlicher Bedeutung gehörte, welche Kaiser Marcus mit der Bildung und dem Unterrichte seines Sohnes und Nachfolgers Commodus betraute. Herodian selbst erzählt uns (I, 2.), daß der Kaiser „aus allen Provinzen des Reichs die ausgezeichnetsten Gelehrten unter glänzenden Bedingungen nach Rom berief, um durch deren beständigen Umgang seinen Sohn auszubilden.“ Und es ist keine allzugewagte Vermuthung, wenn ich in dem Historiker Herodian, der beim Tode Marc Aurel’s ein Knabe von zehn bis zwölf Jahren und in Rom anwesend war, der ferner auf die Regierungszeit dieses Kaisers, als auf die goldene Zeit für Bildung und Literatur zurückblickt, und die Neigung und Liebe desselben für Literatur und Wissenschaft und die Hochachtung für deren Träger so dankbar hervorhebt, den Sohn jenes berühmten gleichnamigen Gelehrten erblicke, der sich ohne Zweifel gleichfalls unter der Zahl jener Berufenen befand. Dieser ältere Herodianus, ein Sohn des berühmten Alexandrinischen Grammatikers Apollonius Dyskolus, war zu Alexandria geboren und gebildet, und wahrscheinlich ist Alexandria auch als die Geburtsstadt unsres Historikers zu betrachten. Und wenn gleich er sie sehr jung mit Rom vertauschte, so glaube ich doch annehmen zu dürfen, daß er später, vielleicht schon bald nach Commodus Tode, wieder dorthin zurückgekehrt und daß Alexandria die Stadt gewesen ist, in welcher er als städtischer und kaiserlicher Beamter später thätig war. Dafür spricht seine Vorliebe für diese Stadt, die er unter allen Städten der Welt „die zweite nach Rom“ nennt5 an [XIV] Größe, Reichthum und Zahl der Einwohner, wie sie denn auch bei der projektirten Theilung des Reichs unter die beiden Söhne des Kaisers Septimius Severus der Kaiser Geta zu seiner Residenz ausersehen hatte. Dafür spricht ferner seine intime Kenntniß des von ihm gezeichneten Charakters der Alexandriner; und wer die hierher gehörigen Stellen im achten und neunten Kapitel des vierten Buchs und die ebendasebst gegebene genaue Schilderung des grausen Trauerspiels, das der blutige Schlächter Caracalla in jener Stadt aufführte, mit Aufmerksamkeit liest, dem wird sich unwillkürlich die Vermuthung aufdrängen, daß hier der Autor als vieljähriger Beobachter des Volkscharakters und als Augenzeuge der durch dessen Aeußerungen veranlaßten blutigen Katastrophe zu sprechen scheint. Daneben ist es nicht unmöglich, daß er gegen das Ende seines Lebens noch einmal wieder nach Rom zurückgekehrt ist. Wenigstens scheint er die im achten Buche (Kap. 6 z. E.) geschilderten Scenen als Augenzeuge erlebt zu haben.

Das ist Alles, was wir von dem Leben und den persönlichen Verhältnissen des Autors wissen oder vermuthen können. Und damit stimmt denn auch überein, was sich aus der aufmerksamen Lesung seines Werks ergibt: daß er dasselbe nicht für Römer und Abendländer, sondern für seine Landsleute, für Griechen und Morgenländer verfaßte. Wenigstens nimmt er auf diese vorzugsweise Rücksicht bei Allem, was er von römischen und italischen Zuständen und Dingen berichtet. Dahin gehört z. B. seine ausführliche Erzählung von dem Dienste der Pessinuntischen Göttin zu Rom, – eine Ausführlichkeit die er ausdrücklich mit der Bemerkung motivirt: „daß darüber bei gar vielen Griechen Unkenntniß herrsche6 und daß er also auf den Dank vieler seiner Leser rechnen dürfe, wenn er dieser Unkenntniß zu Hülfe komme.“ – Dahin [XV] gehört es ferner, wenn er an einer andern Stelle bei Gelegenheit der Erwähnung des „Forums“ zu Rom bemerkt: „es sei dies der Platz, wo zur Zeit der Republik das Volk seine Versammlungen gehalten habe“7. Oder wenn er ein andermal die Benennung des Kapitolinischen Jupitertempels durch den Zusatz erklärt, „derselbe liege auf der Stadtburg (Akropolis) von Rom“8, und wenn er im dritten Kapitel des achten Buchs9, bei Gelegenheit einer durch Haruspizes angestellten Opferschau, seinen Lesern die Bemerkung nicht vorenthalten zu dürfen glaubt: „daß die Italioten großes Vertrauen auf die Eingeweideschauer und ihre aus der Betrachtung der innern Theile der Opferthiere geschöpften Weissagungen setzten“. Dergleichen konnte nur ein Autor schreiben, der vorzugsweise sein Alexandrinisches oder doch überhaupt ein griechisches Publikum des Orients vor Augen hatte. Und so ist es in der That. Seine Leser sind Leute, die kein Frostklima kennen, die von Schnee und Eis keine Vorstellung haben, und für welche festgefrorene Flüsse geradezu in das Gebiet der Fabeln und Wunder gehörten, weshalb er denn auch das Zufrieren des Rheins und der Donau und die Natur des Eises selbst seinen Lesern gerade so beschreibt, wie man Beides einem Menschen deutlich zu machen sucht, welcher dergleichen nie gesehn oder auch nur davon gehört hat10. Diese genaue Schilderung und namentlich das Bestreben des Verfassers, seinen Lesern glaublich zu machen, daß Wasser durch Kälte fest werde, sich in Stücke hauen und wie Steine ohne Gefäß wegtragen lasse, mußte jedem Italischen und römischen Leser lächerlich vorkommen, da ein solcher sogut wie Horaz zur Winterszeit „den Sorakte mit tiefem Schnee bedeckt sah“, die „schneebelasteten [XVI] Wälder unter ihrer Last stöhnen hörte“, und die fließenden Wasser zu Eis erstarrt erblickte11. In allen diesen Dingen verräth sich bei Herodian der geborne Orientale, der Bewohner des fernen gräzisirten Südens, der zwar zeitweilig in Rom gelebt hat und der daher auch seine durch solchen Aufenthalt erworbene Kenntniß der großen Welthauptstadt und des abendländischen Lebens, so wenig dieselbe auch zu bedeuten haben mag, gern anbringt12, der aber doch wesentlich selbst dem Oriente angehört und in ihm zu Hause ist.

Herodian war ein Greis, als er den Schreibgriffel zur Hand nahm, um die Geschichte der fünfzehn bis sechzehn Kaiser zu schreiben, die er während seines langen Lebens hatte auf den blutbedeckten Thron des Römerreichs steigen und von demselben hinabstürzen sehen. Er selbst sagt es uns, daß er ein Siebzigjähriger war, als er sich entschloß durch sein Geschichtswerk einem Bedürfniß der Literatur, wie man das heutzutage nennen würde, abzuhelfen. Aber auch wenn er nicht selbst es uns gesagt hätte, würden wir es doch aus seinem Werke selbst herauslesen können, daß der Verfasser ein alter Mann gewesen sein muß. Wir würden es schließen können aus einer gewissen breiten Redseligkeit der Sprache und des Ausdrucks, die sich häufig in breitspurigen Wiederholungen ein und derselben Sache, ja selbst in einzelnen Phrasen, kund gibt13, während der Autor wiederum anderes vergißt, wovon er zu handeln ausdrücklich versprochen hatte14. Aber auch viele seiner guten Eigenschaften als Historiker hängen mit diesem vorgerückten Alter zusammen; und hier ist es wohl am Orte, diese letzteren um so mehr hervorzuheben, als dieselben, wie wir [XVII] weiterhin zeigen werden, allerdings durch sehr viele Schwächen stark in Schatten gestellt werden.

Herodian ist zunächst eine durchaus ehrliche und wahrheitliebende Natur. Man kann bei ihm immer sicher sein, daß er überall nur das sagt und erzählt, was er aus Ueberzeugung für das Wahre und Richtige hält, und daß er die Wahrheit sagt, soweit er im Stande war sie zu wissen. Er betont dies sein Streben nach Wahrheit und Unparteilichkeit gegenüber der von Haß und Schmeichelei gefärbten rhetorischen Tendenzschriftstellerei seiner Zeit, selbst mehrmal ausdrücklich15, und es ist von keinem Zeugen alter und neuerer Zeit etwas Stichhaltiges dagegen vorgebracht worden. Denn die Beschuldigung des Capitolinus, eines der späteren Historiker der Kaisergeschichte (der sogenannten Historia Augusta), daß er den Kaiser Maximinus zu sehr begünstigt und dagegen dessen milden und liebenswürdigen Vorgänger, Alexander Severus, zu scharf und hart beurtheilt habe, ist durchaus falsch und unbegründet. Schon Gibbon hat ihn dagegen ausreichend vertheidigt durch die Bemerkung, daß das Leben des Alexander Severus in der Historia Augusta das bloße Romanbild eines vollkommenen Fürsten und eine ungeschickte Nachahmung der Cyropädie sei. Die Darstellung seiner Regierung dagegen, wie Herodian sie gebe, sei vernünftig gemäßigt, und werde in einigen der gehässigsten Einzelnheiten von den entscheidenden Fragmenten des Diocassius unterstützt16. Nur bei dem jämmerlichen, ehrvergessenen Kaiser Didius Julianus hat er vielleicht die Farben etwas zu stark aufgetragen, was selbst daraus hervorgeht, daß die dramatische Ausführlichkeit, mit welcher er die Thronerhandlung mittelst Heroldausrufs und sich steigernden Angebots der meistbietenden Prätendenten gleichsam in Scene setzt, durch den Bericht gleichzeitiger Zeugen nicht bestätigt [XVIII] wird. Sonst aber behandelt er selbst den scheußlichen Eläagabal noch mit einer gewissen Ruhe und Gelassenheit. Ueberhaupt zeigt er sich als einen Mann von milder Gemüthsart und mäßiger Empfindung. Die Ruhe, ja ein gewisses Behagen des Alters, das sich nahe am Ziel eines bewegten Lebens und nach den Erfahrungen einer furchtbaren Zeit voll entsetzlicher Gräuel und ungeheurer Revolutionen, über nichts mehr zur Leidenschaft aufregt, schwebt wohlthuend über seiner Darstellung. Er ist kein Mann von scharfem Verstande und tiefem Urtheil, aber er ist billig und gemessen in Lob und Tadel, und vor allen Dingen durchaus nicht abergläubisch in einer Zeit, wo wüster Aberglaube aller Art an der Tagesordnung war. In dieser Beziehung finden sich bei ihm Aussprüche und Bemerkungen, die auf eine nicht geringe Freiheit des Geistes schließen lassen. So bemerkt er z. B. bei Erwähnung der Vorzeichen künftiger Größe, durch welche sich der spätere Kaiser Septimius Severus auf seine Thronerhebung hingewiesen glaubte, und die er deßhalb selbst seinen Lebensdenkwürdigkeiten einverleibte17: „solche Vorzeichen und Orakelsprüche, aus denen man die Zukunft erkennen wolle, seien Dinge, die man alle gern für untrügerisch und wahr halte, wenn es mit dem Erfolge glücklich gehe“. Ganz ähnlich lautet sein Urtheil an einer andern Stelle über die psychologische Natur solchen Wunderglaubens18. Sein Lieblingsausdruck dagegen ist „die göttliche Vorsehung“, an deren Walten er festen Glauben hegt, wie er denn überhaupt hier und da geradezu in seinen religiösen Ansichten eine gewisse christliche Färbung zeigt19, und selbst die Bezeichnung der Gottheit als einer einzigen ihm nicht fremd ist. Seine sittlichen Hauptkategorien sind die der Verschuldung und der darauf folgenden gerechten Strafe; und die [XIX] Geschichte, welche er schrieb, war freilich der Art, daß er dieselben reichlich anzuwenden Gelegenheit hatte. In Beziehung auf religiöse Freiheit, wie an Unparteilichkeit des Urtheils, steht er weit über Diocassius, der stets seine Parteinahme für den Senat, wie seinen kruden Aberglauben verräth. Herodian dagegen erscheint als ein Mann, welcher Zeichen und Wunder immer nur aus dem Grunde anführt, weil die Menschen seiner Zeit davon sprachen und daran glaubten. Ueberhaupt aber lernt man aus seinem Buche weit eher, wie damals den Leuten zu Muthe war, und was und wie damals das Publikum über die Ereignisse dachte und urtheilte, als die eigene Ansicht des Schriftstellers, und ob er eine solche sich gebildet hatte. Er ist nicht ohne ein gewisses kritisches Gefühl, das in zweifelhaften Fällen nach einer sicheren Ermittlung des Richtigen strebt; aber er ist, wie Sueton – der ihn freilich als kritischer Forscher unendlich übertrifft – ohne alle und jede Kenntniß des menschlichen Herzens und ohne alle Fähigkeit und Kraft der Charakteristik, ohne weiten Blick und tieferes Interesse für das Gesammtleben der Zeit. So ist z. B. die Erzählung von Commodus’ dreizehnjähriger Regierung von einer unglaublichen Oede, die reine Aufzählung aller verübten Handlungen eines liederlichen, bis zur Tollheit ausschweifenden Menschen. Der Schauplatz bleibt Rom und das römische Hofleben des Kaisers; wie es in den Provinzen aussah, oder was sonst noch neben Commodus’ Jagden und Thierhetzen in der Welt passirte, von Gesetzgebung, Handel und Ackerbau, Kunst und Industrie, Volksleben etc., davon erfährt man gerade soviel, als ob alle diese Dinge überhaupt nicht in der Welt vorhanden wären. Daneben offenbart sich die geistige Urtheilsschwäche des Autors am stärksten in seinem Schlußurtheile über Commodus, dessen Schützenkunst ihm wirklich imponirt20.

[XX] Die Schwächen von Herodians Geschichtsdarstellung können wir nach Wolf etwa in folgenden Punkten zusammenfassen.

Zuvörderst finden wir nirgends eine Spur von archivalischem und publizistischem Quellenstudium; und hierin steht er nicht nur weit hinter einem Sueton, sondern selbst hinter manchen Schriftstellern der „Kaisergeschichte“ zurück. Er zitirt ferner nicht nur kein einziges lateinisches Werk – obschon er hier und da zu verstehen gibt, daß er der lateinischen Sprache kundig war – sondern er führt auch nie und nirgends einen einzigen der zahlreichen griechischen und römischen Schriftsteller namentlich an, die vor ihm das Leben der Kaiser, deren Geschichte er schreibt, behandelt hatten, selbst nicht seinen unmittelbaren Vorgänger, Diocassius, während er doch von diesem letzteren in der Darstellung von Thatsachen, bei denen beide Augenzeuge gewesen waren, oft so wesentlich abweicht, daß man nicht weiß, wem man glauben soll. Eher ist es zu erklären, wenn wir bei Herodian, wie z. B. in seiner Regierungsgeschichte des Pertinax, Vollständigkeit der Darstellung und Erzählung vermissen21; denn diese Unvollständigkeit ist ein Mangel, der in wesentlichem Zusammenhange steht mit der ganzen Art und Weise, wie Herodian seine Aufgabe faßte.

Er wollte keine ausführlichen Annalen schreiben, die Wichtiges und minder Wichtiges ohne Unterschied umfassen sollten, sondern nur ein übersichtliches Gemälde der Hauptbegebenheiten aus dem Leben und der Regierungsgeschichte der einzelnen Kaiser entwerfen. Diese Beschränkung auf die Geschichte, d. h. auf die Lebensumstände und Thaten, auf die Glücks- und Mißgeschicke der Kaiser ist ein durchgehender Zug bei Herodian und kann die zahlreichen Auslassungen und Uebergehungen wichtiger [XXI] und wesentlicher Dinge wenigstens erklären, wenn auch nicht rechtfertigen. Denn diese Auslassungen und Uebergehungen sind allerdings oft unverzeihlicher Art. So z. B. werden bei ihm Männer wie Papinian und Paullus, Ulpian und Modestinus, die größten Juristen jener Zeit und staatsmännischen Vertrauten von Kaisern, wie Septimius Severus u. a., nicht einmal genannt. Das ist nicht Neid und Absicht, sondern einfach Mangel an Einsicht in die Natur seiner Aufgabe und in die Bedeutung solcher Männer, vielleicht auch Vergeßlichkeit des Alters. Denselben Ursachen ist es gleichfalls zuzuschreiben, wenn er die wichtigsten Ereignisse, wie die Ertheilung des römischen Bürgerrechts an alle Reichsunterthanen durch die Kaiser Marc Aurel und Caracalla, die Christenverfolgungen, die Einfälle der Barbaren, die Veränderungen in den Hauptstaatsämtern, die neuen Finanzeinrichtungen und anderes mehr, mit Stillschweigen übergeht, während er uns dafür mit ausführlich dargestellten Verschwörungsgeschichten unterhält, und die Kaiser und Feldherren alle Augenblicke lange Reden von seiner Fabrik und Erfindung halten läßt, die man ihm sammt und sonders gern für eine einzige thatsächliche Notiz irgend welcher Art schenken möchte. Denn es sind ganz gewöhnliche frostige Schulübungen ohne allen individuellen Charakter und ohne alle Lokalfarbe der Wirklichkeit. Sachlich sind daher die Spartianus, Lampridius, Capitolinus und ihre Collegen, trotz ihres herzlich schlechten Stils und ihrer mitunter erbärmlichen Kritiklosigkeit, für uns viel wichtiger, als der ihnen stilistisch weit überlegene Grieche, weil sie uns einen größeren Reichthum interessanten Materials bieten.

Herodian läßt uns ferner in seiner Geschichtsdarstellung fast ohne alle chronologischen Anhaltpunkte irgend welcher Art. Nur bei dem Tode der Kaiser pflegt er zu bemerken, wie lange sie regiert haben; aber auch hier ist er nicht genau und zuverlässig, und gerade da, wo eine Zahlangabe höchst [XXII] nöthig war, läßt er sie meistens fehlen22. Nicht besser wie mit seiner Chronologie ist es mit seinen geographischen Kenntnissen bestellt. Er zeigt zwar hier und da eine gewisse Lokalkenntniß. Man merkt es seiner Schilderung der Umgebung von Aquileja an, daß er Oberitalien kannte, für dessen schönheitsvolle Landkultur er Sinn und Gefühl zeigt (VIII, 4). Ebenso sah er mit eigenem Auge Byzanz nach dessen Eroberung durch Sept. Severus, wie er das Schlachtfeld von Issus23 und den Paß des Taurusgebirges24 selbst besucht zu haben scheint. Aber er verwechselt daneben Issus und Arbela, Mesopotamien mit Arabien25, wie er bei Issus die letzte Schlacht zwischen Alexander und Darius geschlagen sein läßt, und diese bekannteste historische Thatsache ungeschickt mit einem: „hier soll Alexander mit dem Darius die letzte und größte Schlacht geschlagen haben“, anführt26, was allerdings im Munde eines Historikers sehr wundersam klingt. Mangel an Nachdenken und kritischer Ueberlegung ist es endlich, wenn er der siebzigtägigen Regierung des Pertinax einen Einfluß auf die fernsten Barbarenvölker nachrühmt27, da doch zu einer solchen Wirkung eine so kurze Zeit unmöglich hinreichte.

Bei dem Allen ist Herodian ein Schriftsteller, den man nicht ohne Interesse liest, wenn man ihn auch als Historiker keineswegs hoch stellen kann.

Seine Schwächen sind die seiner Zeit, in welcher nach den Antoninen der sichtliche Verfall der Bildung und Literatur im Einklange steht mit dem allgemeinen sittlichen und [XXIII] geistigen Lebensverfall der Zeit. Seine guten Eigenschaften dagegen sind sein Eigenthum und ihm daher um so höher anzurechnen. Wie im Allgemeinen die griechischen Schriftsteller dieser Periode noch immer weit über den römischen stehen, so steht auch Herodian mit allen Schwächen seines Werks an sittlicher Würde, Wahrhaftigkeit, kritischem Urtheil, Stil und Darstellungsgabe, immer noch unvergleichlich hoch über einem Capitolinus, Trebellius, Eutrop u. a. Was die Geschichtschreiber selbst schon unter Kaiser Marc Aurel für Leute waren, sehen wir trotzdem, daß ihre Arbeiten verloren gegangen sind, aus Lucians Schrift: „Wie man Geschichte schreiben muß“. Herodian ist frei von den meisten Fehlern, die der satirische Kritiker an jenen rügt. Sein Stil ist unaffectirt und einfach; seine Sprache der allgemeine Dialekt, das Griechisch jener Zeit. Nur bei längeren Perioden verwickelt er sich oft in der Construktion, und seine ungeschickte Art der Satzverbindung mit dem ewigen δὲ und τε hat oft geradezu etwas Altersschwaches und macht den Fortschritt seiner Erzählung schwerfällig und langweilig28.

Dagegen ist er in der Darstellung selbst von einem maßvollen Verhalten und einer ruhigen Unbestechlichkeit des Urtheils, die inmitten einer an Beispielen scheußlicher Lasterhaftigkeit und kolossaler Verbrechen so überreichen Zeit Bewunderung einflößen; zumal wenn man bedenkt, daß selbst redliche Männer eben aus Abscheu vor dem Laster zur Einseitigkeit und Ungerechtigkeit sich verleiten lassen mochten. Wolf meint sogar, daß unser Autor darin etwas zu weit gegangen sei, daß in seiner Schilderung die Pertinax und Alexander Severus allzu hell dastehen, während für Ungeheuer wie Commodus und Caracalla die Farben nicht stark genug aufgetragen seien. Ich muß gestehen, daß ich dies [XXIV] nicht finden kann. Es ist wahr, daß Herodian nicht so schwarz malt wie die Schriftsteller der „Kaisergeschichte“. Aber dies hängt mit einem Zuge seines Wesens zusammen, um dessentwillen man ihn sogar lieb gewinnt. Er ist nämlich eine durchaus reinliche Natur und hat einen wahren Abscheu gegen allen „Skandal“, gegen das Aufbewahren von Scheußlichkeiten, die durch den Klatsch einer verderbten Zeit und eines verwilderten hauptstädtischen und Hoflebens fast immer übertrieben worden. Darin ist er dem Sueton durchaus unähnlich, der an dem Nacherzählen der Lästerchronik des Kaiserhofes und der Gesellschaft von Rom fast eine Art von Genuß hatte29, und nun gar erst den verwilderten Schriftstellern der „Kaisergeschichte“, die mit der Begierde von Gossenfischern alle Obscenitäten und Bestialitäten eifrig zusammensuchen und in den schmutzigen Korb ihrer „Historie“ packen. Herodian dagegen, obschon er den wesentlichen Charakter von Kaisern wie Commodus, Eläagabal u. a. nie verdeckt, ist doch immer sehr kurz, wo er auf ihre Wüstheiten und Unfläthigkeiten zu sprechen kommt30, und begnügt sich, dieselben eben nur anzudeuten.

Auch darin scheint man mir, und namentlich der vortreffliche Wolf, zu weit zu gehen, wenn er das eigene Urtheil unseres Autors allzugering anschlägt. Es ist wahr, Herodian ist kein Mann von weitem Blick und großen Gaben; aber es fehlt doch auch bei ihm nicht an feinen und richtigen Bemerkungen über Leben und Dinge, über Personen und Verhältnisse, über den Charakter von Individuen, wie von ganzen Völkern. Ich finde nicht, daß man dergleichen bei Herodian bis jetzt genügend anerkannt und hervorgehoben hat, und will daher einige Beispiele solcher Aeußerungen als Belege anführen.

[XXV] So ist es z. B. eine sehr richtige Bemerkung31, wenn er bei Gelegenheit der Blüthe literarischer Interessen unter und durch Kaiser Marc Aurel die Aeußerung thut: „es sei eine alte Erfahrung, daß die Ansichten und Lebensanschauungen des Herrschers tonangebend für die Masse seiner Unterthanen seien“; und diese Bemerkung verliert sicherlich dadurch nichts von ihrem Werthe, daß sie noch heutigen Tages ihre Wahrheit hat. Ebensowenig ist dies der Fall mit einer zweiten Bemerkung über den verderblichen Einfluß des egoistischen Individualismus, den, wie er meint, ein absolutes Regiment großziehe32, eine Bemerkung, von deren Wahrheit wir uns gleichfalls noch alle Tage überzeugen können. Es zeugt ferner von einem richtigen politischen Takt, wenn er gelegentlich des Anfangs der Erhebung wider Maximinus bemerkt: „daß die Veranlassungen zum Sturz der Tyrannei immer geringfügig erscheinen33“, weil sie eben nur die letzten Spitzen tiefliegender, langebestehender allgemeiner Ursachen sind. Er kennt die Stimmung des Proletariats der damaligen Zeit gegen die Reichen, gegen welche ebendeßhalb die Kaiser ungestraft wüthen durften, weil jeder soziale Zusammenhang zwischen Reichen und Armen abhanden gekommen war, und die letztern „sogar ein schadenfrohes Vergnügen darüber empfanden, wenn es den vornehmen Geldsäcken an Beutel und Kragen ging“, deren Luxus und Prachtverschwendung die Armuth des hungernden Volkes höhnte, während das letztere erst zur Revolution schritt, als ein Maximinus öffentliches Vermögen, öffentliche Kunstwerke und Tempelschätze angriff34. Auch diese Bemerkung ist nicht ohne Parallele in den Zuständen z. B. des heutigen absolut regierten Frankreichs. Ebenso richtig sind seine Beurtheilungen [XXVI] des Charakters einzelner Nationalitäten und Bevölkerungen, z. B. der Syrer, der Illyrier, der Alexandriner35, sowie namentlich der Hellenen, als deren uraltes Erbübel er die Uneinigkeit und gegenseitige Eifersucht der Staaten und Städte bezeichnet, die auch zu seiner Zeit noch immer in voller Blüthe stand36. Und was den schlimmen Pfahl im Fleische des römischen Reichswesens seiner Zeit betrifft, so spricht er es wiederholt als seine Ueberzeugung aus, daß der Ruin desselben durch die Verwilderung einer Soldateska erfolgen müsse, der selbst Kaiser, wie der erste Severus, immer mehr die Zügel der Disciplin lockerten37.

Das Alles sind eben keine großen Dinge, und es fehlt auch nicht an Bemerkungen und pragmatischen Reflexionen, die uns flach und unbedeutend erscheinen; – aber es geht daraus doch hervor, daß er die Achtung verdiente, mit der die späteren Schriftsteller, wie Photius und selbst die Kaiserschriftsteller, seiner gedenken. Und wenn Photius, der einen Auszug seines Werkes anfertigte, ihn als den besten historischen Autor seiner Zeit betrachtet, so können wir dies Urtheil über ihn, trotz aller seiner Fehler und Mängel, nur bestätigen.

Den Handschriften zufolge betitelte Herodian sein Werk: „Geschichte des Kaiserregiments nach Marcus“. Lampridius dagegen, einer der Schriftsteller der „Kaisergeschichte“, sein jüngerer Zeitgenoß, zitirt ihn mit den Worten: „Herodian ein griechischer Schriftsteller, in den Büchern von seiner [XXVII] Zeit“38, was etwa soviel heißen will, als unser „historische Denkwürdigkeiten“, und an den Titel Histoire de mon temps von Friedrich dem Großen erinnert. Wenn man damit gewisse Ausdrücke des griechischen Tertes39 vergleicht, so erscheint es nicht unmöglich, daß der von Lampridius angeführte Titel „Geschichte meiner Zeit“ der ursprüngliche war, zumal da es Herodian für nöthig fand, sich in dem Buche selbst wiederholt über Umfang, Inhalt und Plan seines Werks ausführlich zu erklären. Die Eintheilung desselben in acht Bücher dagegen ist nicht etwa wie das oft bei älteren Werken der Fall ist, von späteren Herausgebern, sondern von dem Verfasser selbst gemacht40. Das geht unwidersprechlich aus den Anfangs- und Schlußworten derselben hervor, nach denen man sogar zuweilen auf den Gedanken kommen möchte, daß Herodian die Bücher einzeln veröffentlicht habe.

In der von ihm geschilderten kurzen Zeit von kaum sechzig Jahren sehen wir nicht weniger als sechzehn Kaiser und Gegenkaiser auftreten, die mit einer einzigen Ausnahme alle durch Mörderhand oder Selbstmord enden. Und diese Blut- und Mordgeschichte einer in furchtbaren Krämpfen liegenden Zeit, die F. A. Wolf, ich weiß nicht mit welchem Rechte, eine Tragikomödie nennt, diese Geschichte Herodians mochte noch ein Herausgeber wie der gelehrte Franzose Henri Etienne in der an einen berühmten englischen Staatsmann und Schriftsteller gerichteten Widmungsepistel als einen Hof- und Regentenspiegel seiner Zeit empfehlen, in der allerdings Gewaltthaten und Gräuel genug an jene Aera der römischen Cäsaren des zweiten und dritten Jahrhunderts [XXVIII] erinnerten! Freuen wir uns, daß dies nach kaum dreihundert Jahren anders ist, und daß in unserer als Aera der Cäsaren von Schwachköpfen benamseten Zeit sich kaum hier und da vereinzelte schwache und leise Anklänge an die von dem ehrlichen Herodian erzählten Dinge vorfinden!

Berlin, 22. Oktober 1857

Adolf Stahr

Anmerkungen

Gehört dazu?

1 Er scheidet Beides ausdrücklich durch die Worte: ἐν βασιλικαῖς ἢ δημοσίαις I, 2 z. E.

2 I, 1.

3 Man vgl. F. A. Wolf p. XXXI ff.

4 Herodian I, 2.

5 Herod. VII, 6, S. 193.

6 Herod. I, 11. S. 23.

7 Herod. II, 9. S. 62.

8 Herod. VII, 10. S. 202.

9 VIII, 3. S. 213.

10 Herod. VI, 7. S. 174–175.

11 Man s. die Anmerkung zu VI, 7. S. 175.

12 Z. B. I, 10. I, 16. IV, 2. VII, 12.

13 Man vergl. z. B. I, 14. S. 29.

14 IV, 14. V, 3.

15 So z. B. am Ende des II. Buches, S. 75.

16 Gibbon I, S. 265 Sporschill.

17 II, 9. S. 61.

18 VIII, 3. S. 213.

19 II, 9 u. a. andern St.

20 S. I, 17 zu Ende und daselbst die Anmerk.

21 Wie sich das aus Gibbons Zusammenstellung der anderweitigen historischen Berichte ergibt.

22 So z. B. III, 15, beim Tode des Sept. Severus; IV, 13, beim Tode Caracalla’s.

23 III, 1, z. Ende.

24 III, 4 und 2.

25 III, 9, S. 94 und daselbst die Anmerkung.

26 III, 4. S. 82.

27 II, 4, S. 49.

28 Vgl. Wolf p. XXXIX–XLII.

29 S. meine Einleitung zu Suetons Kaiserbiographieen p. XXI.

Gehört dazu?

30 Vgl. Leisner bei Irmisch I, p. XXXIII. Herod. II, 7, S. 57.

31 I, 2, S. 3.

32 II, 4.

33 VII, 4. z. Anf.

34 VII, 3, S. 188.

35 II, 7; II, 9; IV, 8–9.

36 III, 2.

37 III, 8; II, 6.

38 in libris temporum suorum.

39 z. B. das οὐ ῥᾳδίως τοῦτο ἄλλου βασιλέως τῶν καθ’ ἡμάς VI, 1, p. 118, 20 Bekk.

40 Wolf p. XXXVII.

Highlights

  • Anonyme Kaisergeschichte
  • Sueton: Kaiserbiographien
  • Curtius Rufus: Geschichte Alexanders des Großen

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