* Auch diese von einem späteren Grammatiker herrührenden, ziemlich planlosen und mangelhaften Inhaltsangaben finden sich fast in allen Ausgaben des Justinus (doch nicht bei Jeep). Wir haben sie nicht vor die einzelnen Bücher gesetzt, sondern gleich hier zusammengestellt, damit der Text des Justinus durch sie nicht unterbrochen werde.
1 [23] Die erste Monarchie der Assyrer unter Ninus.
2 Die Regierung der endlich von ihrem Sohne ermordeten Semiramis.
3 Der letzte König der Assyrer Sardanapalus.
4 Monarchie der Meder unter Astyages, dem Großvater des Cyrus1.
5 Kindheit und Jünglingsalter des Cyrus, und Aufforderung des Harpagus an Cyrus.
6 Cyrus ertheilt seinem Kriegsgefährten Sybaris eine glänzende Belohnung und entthront des Astyages.
7 Derselbe besiegt auch den Crösus, überwältigt die Lydier und erhält sie schlau in Unterwürfigkeit. Tragisches Schicksal des Candaules.
8 Scytischer Krieg, in welchem der Anfang für Cyrus glücklich, der Ausgang aber höchst traurig ist.
9 Cambyses wird Nachfolger des Cyrus und fällt durch sein eigenes Schwert. Nach Beseitigung seines rechtmäßigen Erben Smerdes bemächtigen sich die Magier der Herrschaft. Ostanes stürzt die Magier, unterstützt durch den Beistand anderer Fürsten.
10 Darius wird durch das Wiehern seines Pferdes in Folge der Veranstaltung [24] eines Dieners der dritte König der Perser, vermählt sich mit der Tochter des Cyrus, nimmt Babylon in Besitz.
1 Nämlich seinen Großvater vom Throne zu stoßen.
1 [24] Ursprung und hohes Alterthum der Scythen, über welches sie mit den Aegyptiern streiten.
2 Beschreibung Scythiens und der Sitten des Volks, welches, auf Wagen lebend, Gerechtigkeit und Mäßigkeit übt.
3 Kriegstapferkeit der Scythen. Sie jagen die Aegyptier in die Flucht und machen sich Asien zinsbar.
4 Abstammung der Amazonen von den Scythen, ihre Königinnen und Thaten.
5 Krieg der Scythen gegen ihre Sklaven, die sie durch eine artige Kriegslist zu Paaren trieben. Darius überzieht die Scythen, dann die Jonier und Athener mit Krieg.
6 Urgeschichte, Prahlerei, Betriebsamkeit, Künste und Könige der Athener.
7 Der Staat der Athener erhält durch die Gesetze und einen politischen Kunstgriff Solons Festigkeit.
8 Pisistratus bemächtigt sich nach einer glücklichen Unternehmung gegen die Megarer auf dreißig Jahre der Alleinherrschaft.
9 Dessen Sohn Hippias führt, aus seinem Vaterlande vertrieben, ein Heer der Perser gegen Griechenland heran. In Folge davon die berühmte Marathonische Schlacht, in welcher die Perser besiegt werden und die Athener unter Anführung des Miltiades Sieger bleiben.
10 Bruderzwist zwischen den Söhnen des Darius wegen des Thrones. Xerxes erneuert den Krieg gegen Griechenland mit einem überaus starken Heere.
11 Tapferkeit der Spartaner, deren König Leonidas den Persern bei Termopylä eine gewaltige Niederlage bereitet.
12 Die Flotte der Perser wird durch des Themistocles Betriebsamkeit bei der Meerenge von Salamis in einer Seeschlacht besiegt und sucht nach großem Verlust ihr Heil in der Flucht.
13 Das Landheer wird dem Mardonius anvertraut. Xerxes entkommt mit genauer Noth auf einem Fischerkahne; sein Landheer wird von Hungersnoth bedrückt, woher neues Unheil entsteht.
14 Mardonius mit seinen Persern wird bei Platää in Böotien von den Schaaren der Griechen besiegt und entflieht mit wenigen Begleitern. Beinahe in derselben Stunde wurde auch in Asien mit Glück gegen die Perser gekämpft.
15 Die Athener bauen, indem sie ihr Spiel mit den Spartanern treiben, ihre Stadt von Neuem wieder auf. Die Spartaner verheeren das Persische Gebiet. Pausanias wird der Verrätherei [25] angeklagt und verurtheilt. Xerxes wird von Cimon in einer Land- und Seeschlacht zum zweiten Male besiegt.
1 [25] Untergang des Xerxes und seines treulosen Statthalters Artabanus.
2 Ursprung der Kriege zwischen den Lacedämoniern und Athenern. Die Staatsverfassung und der Gesetzgeber von Sparta.
3 Wie die von Lycurgus den Spartanern gegebenen Gesetze zu gültigen geworden und als solche betrachtet worden seien.
4 Der mit den Messeniern der geschändeten Jungfrauen wegen begonnene Krieg und Auswanderung der Parthenier nach Italien.
5 Die Messenier büßen ihre Frevelthaten, erneuern den Krieg, und werden endlich überwunden.
6 Der dritte Messenische Krieg; desgleichen der Peloponnesische, worin sich viele Erscheinungen wechselnder Erfolge zeigen.
7 Bruch des Friedensvertrags. Die Spartaner werden durch Pericles’ Tapferkeit bedrängt, dessen ausgezeichnete Verdienste um den Staat geschildert werden. Abermals geschlossener und wieder gebrochener Friede. Daher der Sicilische Krieg.
