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Tullus Hostilius

Lucius Ampelius

Liber memorialis 17:

17 Die Könige und Heerführer der Römer. – […] Tullus Hostilius, welcher Alba zerstörte. […]

Liber memorialis 28,1:

28 Könige und Feldherren, welche mit den Römern Krieg führten. – (1) Die Römer fochten zuerst mit den Sabinern unter Romulus, wegen des Raubs der Jungfrauen; unter Tullus gegen die Albaner.

Liber memorialis 39,2:

39 Wer gegen Rom die Waffen trug. – […] (2) Mettius Fuffetius, König der Albaner. Er hatte verrätherisch gehandelt, wurde von den Fidenern verlassen, und auf Befehl des Tullus Hostilius an einen Wagen gebunden und zerrissen, indem Pferde an denselben angespannt und in verschiedener Richtung angetrieben wurden.

Pseudo-Aurelius Victor

De viris illustribus urbis Romae 4:

4 (1) Tullus Hostilius, dessen Großvater13 gegen die Sabiner gute Dienste geleistet hatte, kündigte, zum König gewählt, den Albanern den Krieg an, welcher sich mit dem Kampfe der Drillingsbrüder14 endigte, (2) zerstörte Alba wegen der Treulosigkeit des Feldherrn Metius Fufetius und befahl den Albanern, nach Rom überzusiedeln, (3) erbaute die Hostilische Curie und fügte den Berg Cölius der Stadt bei. (4) Während er beim Opfern dem Numa Pompilius nachahmte, konnte er einst bei einem dem Jupiter Elicius15 dargebrachten Opfer keine günstigen Vorzeichen erhalten, sondern wurde vom Blitze getroffen und verbrannte sammt seiner Königsburg16. (5) Als zwischen den Römern und Albanern ein Krieg ausgebrochen war, so beschlossen die beiden Heerführer Hostilius und Fufetius, die Sache durch den Kampf einiger Wenigen zu beendigen. (6) Bei den Römern befanden sich Drillingsbrüder, die Horatier, und ebenso drei bei den Albanern, die Curiatier. Als nun diese nach getroffener Uebereinkunft mit einander kämpften, fielen sogleich zwei der Römer, die drei Albaner waren verwundet. (7) Der [noch übrige] einzige Horatier war zwar noch unverwundet, weil er aber dem Kampfe mit Dreien nicht gewachsen war, so stellte er sich, als ob er fliehe, und tödtete die ihn in Zwischenräumen, wie Jedem der Schmerz seiner Wunden es erlaubte, Verfolgenden einzeln nach einander. (8) Wie er mit den erbeuteten Waffen beladen zurückkehrte, begegnete ihm seine Schwester, die, sobald sie das Kriegsgewand ihres Verlobten, der einer der Curiatier war, erblickte, zu jammern begann, worauf sie ihr Bruder tödtete. (9) Deshalb von den Duumvirn17 verurtheilt, appellirte er an das Volk, welches ihn, durch die Thränen seines Vaters erweicht, begnadigte und [nur] unter das Balkenjoch schickte18, welches, am Wege aufgerichtet, noch jetzt der Schwestergalgen heißt. (10) Da sich Metius Fufetius, der Feldherr der Albaner, von seinen Mitbürgern gehaßt sah, weil er den Krieg blos durch den Kampf der Drillinge beendigt hatte, so reizte er, um die Sache wieder gut zu machen, die Vejenter und Fidenaten19 zum Kriege gegen die Römer auf. (11) Er selbst führte, vom Tullus zu Hülfe gerufen, sein Heer auf einen Hügel, um dem Kriegsglück zu folgen20. (12) Als Tullus die Sache durchschaute, rief er mit lauter Stimme, Metius thue dieß auf seinen Befehl, und dadurch wurden die Feinde erschreckt und besiegt. (13) Wie nun Metius am folgenden Tage kam, um dem Tullus Glück zu wünschen, wurde er auf dessen Befehl an vier Pferde gebunden und in Stücke zerrissen.

Eutropius

Breviarium ab urbe condita 1,4:

4 Auf Numa folgte [J. R. 82.] Tullus Hostilius. Dieser erneuerte die Kriege, unterwarf die Albaner, deren Heimat 12 Meilen von Rom6 liegt, und besiegte im Kriege die Vejenter und Fidenaten, von denen die ersteren 6, die anderen 18 Meilen von Rom entfernt wohnen. Die Stadt erweiterte er, indem er den Göttlichen Berg in ihren Umkreis zog. Nach einer Regierung von dreißig Jahren wurde er vom Blitze getroffen und verbrannte mit seinem Hause.

Florus

Epitome 1,3:

3 (1) Auf Pompilius Numa folgt Tullus Hostilius,27 dem zum Ehrensolde seiner Tapferkeit der Thron freiwillig gegeben wurde. Dieser ist der Schöpfer aller Kriegszucht und Kriegskunst. (2) Zum Erstaunen ward die junge Mannschaft geübt, und so konnte er es wagen, die Albaner herauszufordern, ein bedeutendes, ja lange das erste Volk.28 (3) Allein da beide Theile bei gleicher Stärke durch häufige [46] Gefechte sich entkräfteten, so zog man den Krieg in’s Kleine, und vertraute die Entscheidung des Schicksals beider Völker, Drillingsbrüdern von jeder Seite, den Horatiern und den Kuratiern, an. (4) Ein schwankender, herrlicher Kampf, und gerade durch seinen Ausgang bewunderungswürdig! Drei waren von jener Seite verwundet, zwei auf dieser gefallen, als der noch lebende Horatius, List mit Tapferkeit paarend, um den Feind zu theilen, zum Scheine die Flucht ergreift, und sie so im Einzelnen, wie ihm Jeder folgen konnte, angreift und überwindet. (5) So wurde – sonst ein seltener Ruhm – durch den Arm eines einzigen Mannes ein Sieg errungen, den jener jedoch bald durch einen Verwandtenmord befleckte. Er hatte in seiner Nähe seine Schwester erblickt, wie sie über die Waffenrüstung ihres Verlobten, der aber Feind gewesen, Thränen vergoß. Diese so unzeitige Liebe des Mädchens rächte der Bruder mit dem Schwert. (6) Die Gesetze forderten den Frevler vor Gericht; allein das Verdienst sprach den Verwandtenmörder los, und die That verschlang der Ruhm des Helden. Doch nicht lange verbleiben die Albaner treu. Im Krieg nämlich gegen Fidenä vertragsmäßig zur Hülfe abgesendet, warteten sie zwischen beiden Theilen schwankend die Wendung des Kriegsglückes ab. (7) Allein sobald der schlaue König bemerkte, daß die Bundesgenossen zum Feinde sich neigten, wußte er, als wäre dieß auf seinen Befehl geschehen, den Muth seiner Krieger noch zu steigern. Das machte den Unsrigen Vertrauen, den Feinden [47] Furcht. So war die List der Verräther vereitelt. (8) Daher ließ er nach Besiegung des Feindes den bundbrüchigen Mettus29 Fufetius zwischen zwei Wagen binden und durch rasche Pferde zerreißen, und Alba selbst, zwar die Mutter, aber Nebenbuhlerin Roms, zerstörte er, (9) nachdem er zuvor alle Habe dieser Stadt und das Volk selbst nach Rom verpflanzt hatte. So schien diese blutsverwandte Stadt nicht vernichtet, sondern ihrem Körper von Neuem einverleibt worden zu seyn.30

Epitome 1,8,4:

8 […] (4) Ferner jener Meister in der Kriegskunst, Tullus, wie unentbehrlich für Kriegsmänner war er, um ihre Tapferkeit durch Regel und Zucht zu schärfen! […]

Rufus Festus

Breviarium 2,2:

2 […] (2) Innerhalb zweihundertdreiundvierzig Jahren regierten zu Rom der Zahl nach sieben Könige. Romulus regierte siebenunddreißig Jahre: sodann, je Einer fünf Tage, Senatoren Ein Jahr lang: hierauf Numa Pompilius dreiundvierzig, Tullus Hostilius zweiunddreißig, Ancus Marcius vierundzwanzig, Tarquinius Priscus siebenunddreißig, Servius Tullius vierundvierzig, Tarquinius Superbus fünfundzwanzig Jahre, worauf er vertrieben wurde. […]

Highlights

  • Anonyme Kaisergeschichte
  • Sueton: Kaiserbiographien
  • Curtius Rufus: Geschichte Alexanders des Großen

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